Der Endausbau des neuen Schlossbades hat begonnen

08.06.2017 –

Die Heiztechnik wurde angeliefert, die Filteranlagen im Keller sind bereits installiert. Auch die ersten Fenster wurden eingebaut.

Mit dem Baufortschritt ist Danny Schulz, der das neue Bad leiten wird, zufrieden.

Zurzeit wird auf der Schlossbad-Baustelle reichlich Technik installiert. Ein Autokran hob das vier Tonnen schwere Blockheizkraftwerk (BHKW) über das Hallendach an seinen Platz. Mit dem Baufortschritt ist Danny Schulz, der das neue Bad leiten wird, zufrieden.

Der Rohbau des Hallenbades steht. Das Facettendach ist fertig, die aus Beton gegossenen Schwimm- und Planschbecken - einschließlich des Ganzjahresaußenbeckens - geben einen guten Eindruck, wie es in der neuen Freizeitstätte künftig aussehen wird, auch wenn die Fliesen noch fehlen. Die Becken werden weiß gefliest, der Rest in freundlichem Grau. Im Kinder und Freizeitbecken werden ein paar grüne Applikationen zu finden sein. Am großen Becken stehen bereits die Startblöcke und der große Sprungturm aus Beton. Zum Schutz sind sie mit Holzbrettern ummantelt. Alle Fenster sind eingebaut. An einzelnen fehlt noch das Glas. Die Pfosten-Riegel-Konstruktion der Glas-Fassade wird montiert. Parallel beginnt außen die Montage der Wärmeverbundfassade.

Auch im Keller des künftigen Schlossbades laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die Filteranlagen stehen bereits, ebenso die Schwallwasserbecken. In ihnen wird das über die Rinnen abgelaufene Beckenwasser gesammelt, nach der Wiederaufbereitung erneut und nach oben transportiert. Große Lüftungskanäle werden eingebaut.

Auch an der Heizzentrale wird gearbeitet. Das Blockheizkraftwerk hat eine Leistung von 255 Kilowatt (Wärme) beziehungsweise 195 Kilowatt (Strom). Für den größeren Bedarf, die Spitzenlast, wird zusätzlich ein Brennwertkessel mit 1080 Kilowatt Leistung installiert. Die Desinfektionsanlage wird im Herbst montiert. Der Badbetreiber, die GWG Kommunal, setzt bei der Desinfizierung auf Chlorgranulat statt der im alten Bad verwendeten Chlorgasanlage.

Für so viel Technik ist auch eine umfangreiche Verkabelung erforderlich. „Insgesamt werden rund 25 Kilometer Stromleitungen verlegt", erklärt Dirk Lanfermann von der Ingenieurgesellschaft Bannert. Vom Hallenbad aus werden zukünftig auch wieder das Haus Hartmann und das Alte Schloss beheizt. Übergangsweise erfolgt dies über eine mobile Ersatzversorgung.