Eröffnung des Schlossbades Grevenbroich verzögert sich

06.03.2018 –

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der GWG Grevenbroich GmbH haben in ihrer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 27.02.2018 beschlossen, dass sich die Eröffnung des Schlossbades Grevenbroich auf Juli 2018 verschiebt.

Grund sind notwendige Arbeiten an der Fassade des Bades.

Ende Januar wurden die Arbeiten an der noch nicht fertigen Fassade, die aus großen Dreiecken besteht, gestoppt. Nachdem es zu Unstimmigkeiten mit dem ausführenden Unternehmen gekommen war, wurde der Vertrag zwischen der GWG Kommunal als Bauherrin des Schlossbades Grevenbroich und der Firma für Fassadentechnik aus Naumburg/Saale gekündigt. Zudem wurde eine Düsseldorfer Anwaltskanzlei, die sich auf Baurecht spezialisiert hat, mit dem Fall betraut.

Ein von der GWG Kommunal beauftragter Sachverständiger für Bauphysik und Fassadentechnik berichtete den Aufsichtsratsmitgliedern von „gravierenden Ausführungsfehlern“ bei der Montage der Fassade. Deshalb muss die Fassade nun zurückgebaut werden. Vor der Demontage der Fassade wird ein gerichtliches Beweisverfahren durchgeführt, damit die Verantwortlichen des Schadens in Regress genommen werden können.

Willi Peitz, Geschäftsführer der GWG Grevenbroich GmbH, bedauert die verschobene Eröffnung des Schlossbades, unterstreicht jedoch, „dass mit Blick auf die Sicherheit der Badegäste dieser Schritt notwendig ist“.

Bürgermeister Klaus Krützen fügte hinzu: „Wir haben es uns mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber nach dem Vortrag des Sachverständigen sind wir der Meinung, dass es die richtige Entscheidung war. Wir werden jetzt umgehend die notwendigen juristischen Schritte einleiten.“